Was Sie über institutionelle Investoren auf EstateGuru wissen müssen

Willem Reddingius - EstateGuru’s Director of Capital Markets

Institutionelle Investoren spielen eine wichtige Rolle im Geschäftsmodell von EstateGuru. Daher ist es wichtig zu verstehen, dass diese unsere Privatanleger ergänzen und nicht mit ihnen konkurrieren.

Da EstateGuru weiter wächst und in immer mehr Länder expandiert, haben wir unsere Investorenbasis um eine zunehmende Anzahl institutioneller Anleger erweitert.

Um die strategischen Überlegungen zu erklären, die hinter unserem Streben nach mehr institutionellen Investoren stehen, ist niemand besser geeignet als Willem Reddingius, EstateGuru’s Director of Capital Markets. 

Er gewährte P2P Empire kürzlich ein Interview in dessen beliebter Talk-Show (das Sie sich unten in voller Länge ansehen können). Wir haben die wichtigsten Punkte der besprochenen Themen zusammengefasst, sodass Sie einen guten Überblick über die Rolle von Institutionen im EstateGuru-Modell erhalten.

Bitte beachten Sie, dass das Interview auf Englisch ist:

Hier finden Sie die Schlüsselinformationen, die Sie zu institutionellen Investoren bei EstateGuru wissen müssen.

Wie EstateGuru institutionelle Investoren definiert

Die grundlegende Definition eines institutionellen Investors ist, dass es sich um eine Partei handelt, die auf professioneller Basis Geld zur Verfügung stellt oder verwaltet. Beispiele sind Pensionsfonds, Versicherungen, Vermögensverwalter, Banken, Schuldtitelfonds oder Hedge-Fonds. Der Begriff gilt unabhängig von der Höhe des investierten Betrags.

Warum institutionelle Anleger wichtig sind

Es gibt mehrere Gründe, warum die verstärkte Präsenz institutioneller Investoren wichtig ist. Nicht zuletzt die Tatsache, dass sie EstateGuru ein viel schnelleres Wachstum ermöglichen, was auch eine Erweiterung des Angebots für die gesamte Investorenbasis und die Kreditnehmer ermöglicht. Der Anstieg des verfügbaren Kapitals ermöglicht es uns, größere Kredite in mehr Ländern zu finanzieren. Es gibt auch ein wichtiges Reputationselement. Große, etablierte Partner an Bord zu haben, steigert die Glaubwürdigkeit von EstateGuru und dient als Gütesiegel für unsere Qualität und unseren Wert. 

Der Aufnahmeprozess für institutionelle Investoren

Obwohl alle Investoren eine umfangreiche Due-Diligence-Prüfung benötigen, unterscheidet sich der tatsächliche Prozess von Investor zu Investor erheblich. Normalerweise ist die Aufnahme einer neuen Institution ein langer und komplexer Prozess. Institutionelle Investoren benötigen eine umfangreiche Due-Diligence-Prüfung, während der rechtliche und regulatorische Prozess komplex ist und viele Details geklärt werden müssen. Auch ist eine große Anzahl von Parteien involviert.

Worauf institutionelle Investoren bei der Prüfung von EstateGuru achten

In vielerlei Hinsicht berücksichtigen institutionelle Investoren die gleichen Dinge wie Privatanleger, wobei die Basis immer die Stärke und Erfolgsbilanz des Managementteams ist. Sie berücksichtigen dessen Erfahrung, die Dauer der Zusammenarbeit und die erreichten Erfolge. Genau wie bei Privatanlegern geht es darum, dem Team zu vertrauen, dem man sein Geld anvertraut. Es spielen natürlich auch die tatsächliche Erfolgsbilanz der Plattform, die erwartete Rendite, die Geschwindigkeit des Mitteleinsatzes und die Anzahl der Projekte eine Rolle.

Darüber hinaus gibt es noch detailliertere Faktoren wie Recht, Compliance, Regulierung, Sicherheiten, Struktur, IT-Plattform und IT-Sicherheit, die ebenfalls wichtig sind.

Welche Anlagestrategien verfolgen institutionelle Investoren?

Wir können viele verschiedene Strategien beobachten und diese hängen stark von der Art des institutionellen Investors ab. Einige verfolgen eine dedizierte Fintech-/Kreditplattform-Strategie, während andere von unserem Immobilienfokus angezogen werden. Ein großer Teil wird durch das regulatorische Umfeld, die hohe Liquidität im Markt und die daraus resultierende Renditesuche getrieben.

Wie viel Prozent der Gesamtinvestitionen laufen über Institutionen?

Derzeit machen diese einen kleinen (aber wachsenden) Teil unserer Finanzierungsbasis aus. Wir erwarten aber, dass die institutionelle Finanzierung letztendlich einen großen Teil unserer Finanzierungsquellen ausmachen wird.

Werden dadurch Kleinanleger benachteiligt?

Nein. Es wird immer unser Grundsatz bleiben, dass Kleinanleger die gleiche Möglichkeit haben, in jeden Kredit zu investieren. Genauer gesagt: Jeder Kredit wird nach Möglichkeit aus beiden Quellen finanziert. Die Tatsache, dass wir in der Lage sein werden, mehr und größere Kredite anzubieten, wird für unsere Kleinanlegerbasis ein großer Vorteil sein.